NATURSTEINARBEITSPLATTEN

Natursteinarbeitsplatten können aus Granit aber beispielsweise auch aus Marmor, Schiefer oder Kalkstein gefertigt werden. Welche Natursteine sich im Küchenalltag bewährt haben, besprechen Sie mir Ihrem Berater vor Ort.

Naturstein-Arbeitsplatten überzeugen mit ihrer natürlichen Schönheit. Ob klassischer Landhaustil oder exklusive Luxusküche.

Eine Natursteinarbeitsplatte passt in jede Küche und zu jedem Stil und ist dadurch flexibel einsetzbar.

Da Stein ein Naturprodukt ist, gilt es jedoch wichtige Dinge zu beachten:
Viele Natursteinarbeitsplatten sind nicht vollkommen immun gegen
Flüssigkeiten. Stark färbende Lebensmittel wie Rotwein oder rote Beete können in die Poren eindringen, was zu unschönen Flecken führen kann.

Auch sollten beispielsweise Fruchtsäuren oder Essig nicht für längere Zeit auf der Arbeitsplatte verbleiben, da die Steinoberfläche von der Säure möglicherweise angegriffen wird. Um den Stein vor Feuchtigkeit zu schützen, muss er regelmäßig imprägniert werden. Wie die Arbeitsplatte nach längerer Gebrauchszeit aussieht, lässt sich vorher nur schwer einschätzen.
Kleinere Einschlüsse, oder ein unregelmäßiges Muster gehören mit zu
den Eigenschaften des natürlichen Materials.
Wer diese Änderungen nicht möchte, aber auf die Optik einer natürlichen Steinplatte nicht verzichten
will, sollte auf Kunststeinarbeitsplatten ausweichen!

Hochwertige Steinarbeitsplatten sind lebensmittelecht und schadstofffrei.

Arbeitsplatten aus Naturstein sind nicht nur glänzend poliert erhältlich. Die Steinoberfläche kann auf verschiedene Art und Weise behandelt werden. Zur Wahl stehen auch matte strukturierte, satinierte, geflammte oder patinierte Oberflächen.

Die beliebteste Steinarten:

Granit, weil er sehr widerstandsfähig ist und sich z.B. gut für eine viel beanspruchte Arbeitsplatte eignet.
Aufgrund ihrer guten Alltagstauglichkeit
verwenden viele Hersteller für ihr Natursteinsortiment ausschließlich Hartgesteine wie Granit. Weitere Steinarten wie Marmor, Schiefer oder Kalkstein sind pflegeintensiver und empfindlicher.
Sie können aber einer Küche ein geradezu atemberaubendes Erscheinungsbild verleihen.

 

WISSENSWERTES

Granit:

Der Granit entsteht aus flüssigem Magma und erstarrt auf seinem Weg an die Erdoberfläche.
Somit zählt Granit zu den magmatischen Gesteinen.
Doch Granit ist nicht nur alt, sondern auch ein sehr hartes Gestein.
Gerade aus diesem Grund ist das Material so gut für Küchenarbeitsplatten
geeignet.
Hier sind weder Dellen oder Kratzer zu befürchten. Er ist außerdem kratz- und schnittfest.
Auch heiße Töpfe und Pfannen richten so
schnell keinen Schaden an. Da Granitplatten keinen Kalk enthalten, sind sie recht unempfindlich gegenüber Säuren, Ölen und Fetten. Wie jeder Naturstein bedarf aber auch Granit einer regelmäßigen Pflege.

Granitarbeitsplatten können grundsätzlich poliert geliefert werden. Matt geschliffene Arbeitsplatten eignen sich hingegen besonders, um spannende Akzente in Küchen mit glänzenden Küchenfronten zu setzen. Glatte und glänzende Granite aufgrund der ebenmäßigen Oberflächenbeschaffenheit leichter zu reinigen sind als matte Oberflächen.

Marmor:

Marmor hat seine Ursprünge tief im Erdinneren. Es handelt sich um ein sogenanntes „Karbonatgestein“,
das sich größtenteils aus folgenden Mineralien
zusammensetzt: Calcit, Aragonit und Dolomit. Marmor ist mit Kalkstein verwandt und diesem sehr ähnlich. Starke Druckeinwirkungen und hohe Temperaturen führten im Erdinneren zur Umwandlung bzw. Metamorphose von Kalkstein und ließen Marmor entstehen.

Von gelb, grün, bis hin zu weißem Marmor bietet die Natur allerlei Farbvariationen.

Marmor-Arbeitsplatten weisen mehr oder weniger stark ausgeprägte Maserungen auf, die ähnlich aussehen wie Adern.
Diese sogenannte „Marmorierung“
ist typisch für diesen Naturstein.

Marmor ist die Königin unter den Natursteinen. Dennoch sind Marmorküchenarbeitsplatten nicht sehr verbreitet.
Ein Grund hierfür sind die hohen
Anschaffungskosten und seine hohe Empfindlichkeit. Marmor wird daher häufiger im Badbereich eingesetzt. Marmorarbeitsplatten bieten ideale Voraussetzungen für die Zubereitung von Lebensmitteln, da sie lebensmittelecht und geruchsneutral sind.

Daher wurden sie in Italien gerne in Metzgereien und Restaurants eingesetzt. Allerdings sind Marmoroberflächen besonders kratz- und fleckenempfindlich und müssen daher mit Schutzlack behandelt werden. Der poröse Naturstein ist weitaus weniger widerstandsfähig als beispielsweise

Granit. Um Flecken vorzubeugen, sollten Wasser, Fruchtsäurespritzer oder andere Flüssigkeiten sofort entfernt werden.
Auf den weichen Marmorplatten
kommt es im Laufe der Jahre trotzdem unweigerlich zu Kratz- und Schleifspuren, die bei der täglichen Küchenarbeit entstehen. Die Arbeitsplatte verändert mit der Zeit ihr Aussehen. Sie „altert“ sozusagen und erhält allmählich eine typische „Marmorpatina“. Wer trotz möglicher Flecken nicht auf den Einsatz von Marmor verzichten möchte,
der kann auch nur einen Teil der Arbeitsfläche in Marmor gestalten lassen. Der vielseitige
Stein lässt sich nämlich wunderbar mit anderen Materialien wie Holz kombinieren.

Reinigung von Naturstein:

Am Besten reinigen Sie Ihre Arbeitsplatte täglich mit einem weichen Microfasertuch und warmem Wasser ( Glasreiniger oder einem speziellen Pflegeprodukt von uns ). Bitte keine Spülmittel und rückfettende Reiniger benutzen. Bitte keine tro­ckenen Tücher benutzen, da sie in Verbindung mit Schmutz oder Sandkörnern leichte Kratzspuren hinterlassen können. Sollte es im Laufe der Zeit zu Kalkablagerungen kommen, reinigen Sie diese mit unserem Naturstein-Grundreiniger und benutzen einen weichen Schwamm. Eingetrocknete Lebensmittel oder Nagellack sollten Sie mit einem Holzschaber entfernen.

Das sollten Sie vermeinden:

- keine Citrus- und Essigreiniger benutzen.
- stehendes Wasser sollte ebenfalls vermieden werden, da sonst Kalkflecken enstehen.
- keine alkalischen Reiniger ( wie z.B. Backofenspray) verwenden
- keine Produkte verwenden, die Schwefel-, Phosphor- oder Salzsäure enthalten

- keine bleichenden und scheuernden Reiniger( wie z.B. Backofenspray, Rohrreiniger, Grillreiniger) verwenden
- keine Metalltopfschwämmchen verwenden

Empfehlungen vom uns:

Naturstein ist bedingt wärmeempfindlich. Wir empfehlen unbedingt den Einsatz von Topfuntersetzern für heiße Gegenstände,
um eventuelle Schäden, wie Risse oder Farbveränderungen zu vermeiden. Bitte verwenden Sie für Hack- oder
Schneidearbeiten ein Schneidebrett. Dies schont auch Ihre guten Messer!

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